Mein Hund ist im Spital...

  • Hallo Leute

    Ich brauche ein wenig eure mentale Unterstützung.. Mein Hund ist seit
    einer Woche im Spital.. Sie wurde angefahren und schwer verletzt.
    Ihr Bruch am Becken wurde erfolgreich operiert.. Aber ihr rechtes Bein will
    noch nicht.. Gelähmt ist es nicht, es kann aber noch nicht richtig durch den
    Hund kontrolliert werden. Nun wird intensiv Physiotherapie gemacht und die
    Chancen stehen gut, dass sie es wieder in den Griff kriegt.. Trotzdem:
    Wer ganz kurz Zeit hat oder sogar religiös ist.. Schliesst sie doch bitte
    in eure Gebete ein oder drückt ihr die Daumen.. Sie ist ein toller Hund und
    sie hat alles verdient, was ihr hilft...

    Danke euch!

  • Oh da kann ich dich verstehen, dass einem das sehr nahe geht, wenn der Hund leidet. Unser Familienhund hatte im letzten Jahr auch eine schwere OP.

    Natürlich werden sämtliche verfügbaren Daumen gedrückt!

    Hauptsache ist doch, dass dein Hund lebt und die Operation gut verlaufen ist. Der Rest kommt bestimmt auch noch. Auf jeden Fall kann dein Hund froh sein, dass er ein Herrchen hat, das sich so sorgt und für ihn da ist. Das hilft ihm beim gesund werden garantiert schon sehr weiter! ;)

    "What´s this ? - Looks like Darth Vader´s Bathroom..."

  • Oha...da leidet man als Hundefreund doch arg mit.
    Kann die Sorgen die man da hat auch gut nachvollziehen.

    Hab zwar selber keinen 4Beiner,aber als der Hund meiner Freundin schwer krank wurde,hab ich mir genauso Sorgen gemacht wie meine Freundin und mit dem armen Tier mitgelitten.
    Nur gabs damals bei uns leider kein Happy End. :(

    Hauptsache dein Hund hat den Unfall überlebt,das ist das Wichtigste.
    Das die OP gut verlaufen ist,ist doch auch schon was.
    Das dann die Heilung was länger dauert ist normal,aber ich wette mit dir das dein Hund das meistert. ;)
    Glaubst nicht was Hunde alles wegstecken können......


    Wünsch deinem Hund trotzdem alles Gute,drück dir da natürlich auch alle Daumen!!
    Halt uns auf dem Laufenden,wie Princess sich macht! :)


    Gruss Markus

    K.I.2.T. K.I.3.T.

  • Wie traurig, wie konnte das passieren???

    Wir denken an euch, mir wird speiübel beim Gedanken, dass unsere Chilli vor ein Auto geraten könnte. Princess hat wirklich Glück ein sich sorgendes Herrchen zu haben. Gib ihr einen Schmatz auf's Näschen von uns!

    Hoffe, wir sehen (die wieder gesunde) Princess bald mal wieder!

    Liebe Grüsse,

    Patrick mit allen Zwei- und Vierbeinern

    82's T/A, Hardtop, Tan Vinyl-PMD's

  • Zitat

    Original von Transporter
    Vielen Dank!! Darf ich fragen wie es deinem Hund geht und wie der Ablauf
    war? Versuche mir ein Bild zu machen wie schwer es meine Princess erwischt hat...

    Naja, das war bei unserer Tessy kein Unfall, sondern eine Art Gebährmuttervereiterung. Sie wurde immer teilnahmsloser, hatte keine Lust mehr zu spielen und verweigerte schließlich ihr Futter. Sie wurde mehrfach untersucht und geröntgt, es wurde aber nichts gefunden und ihr Verhalten auf etwas psychisches geschoben.
    Die Ärztin hat sie dann doch nochmal untersucht, und dabei wurde es eben festgestellt. Tessy wurde daraufhin schnellstmöglich am Unterleib operiert und hätte dabei sterben können. Hätte man noch einige Tage verstreichen lassen, wäre sie das aber auf jeden Fall.

    Nachdem alles verheilt war, war sie dann wieder ganz die Alte, richtig fit und hatte wieder ordentlich Hunger.


    Und deine Hündin wird das sicherlich auch gut überstehen, Hunde sind da oft hart im nehmen. Und wenn die Sache mit dem Bein doch nicht in Ordnung kommen sollte, so wird das Tier damit klarkommen und du deine Hündin nicht weniger lieb haben.
    Daumen hoch!

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  • Ich kann da sehr gut mitempfinden. Für uns gilt das Tier (bei uns Katze und Meerschweinchen) auch zu den Familienmitgliedern.
    Da sorgt man sich wie bei einem Kind.

    Ich kann jedoch sagen, dass so ein Knochenbruch auch eine Weile geht.
    Ich selbst kann nach 8 Monaten meinen Fuß noch nicht richtig bewegen und bin noch teils ganz schön eingeschränkt.
    Also lass deiner Hündin einfach Zeit sich zu erholen.
    Das wirdschon wieder.
    Und wie mein Vorredner schon erwähnte auch wenn es nicht mehr zu 100% wird, so ist sie doch am Leben und ihr könnt noch einige Jahre glücklich miteinander verbringen.
    Was doch die Hauptsache ist. ;)

  • Danke für eure Worte!

    moonbrain: Der Wintergarten war offen... Der Hund lag unten in meinem
    Nebenzimmer.. und dieses eine Mal habe ich nicht mitgekriegt wie sie
    nach oben gelaufen ist.. Sie hat dann wohl aus dem Wintergarten den
    Nachbarshund gesehen und wollte diesen besuchen... Dabei geriet sie vor
    einen Minivan..

    @Tobi: Wenn das Bein nicht mehr 100% wird, dann ist alles für mich in
    Ordnung.. Das Problem ist die Arthrose in den Gelenken.. Sie kann nicht nur
    auf 3 Beinen gehen wie es andere Hunde können.. Das verletzte Bein muss
    also zwingend mindestens stützend wirken beim gehen... Im Moment ist
    das Bein aber so geschwollen, dass der Nerv dadurch beeinträchtigt wird.
    Somit kann sie das bein zwar nach vorne bewegen, aber den Fuss nicht
    richtig aufsetzen.. Sobald sie das kann, gehts aufwärts.. Sie konnte das
    Bein aber gestern im liegen zusammen mit den anderen Beinen strecken.
    Sie hat sich gestreckt wie sie es sonst auch tut, und das verletzte Bein hat
    sich dabei mitgestreckt.. Ich halte mich daran fest, dass dies ein gutes Zeichen
    sein muss.. Sie könnte das ja nicht, wenn das Bein komplett taub ist..

  • Auf von mir alles Gute für deine Hündin. Als Hundebesitzer und Betreiber einer Hundepension kann ich voll mit dir fühlen. Wenn die Schwellung von der OP abgeklungen ist wird das schon wieder werden.

    Ach ja, das ist doch eine Ridgeback Hündin, oder?

    Gruß Seb

    Aus dem Bender CS-Cartoon

    Zitat

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  • Das ist ein Mischling.. Labrador, Hütehund und diverses anderes.. Sie stammt
    aus einer Tierpflegestelle und wurde schon 6 mal vermittelt und wieder
    abgegeben.. keiner weiss wieso..

    Hast du Erfahrung mit solchen Verletzungen? Besteht da echt die Chance,
    dass sich nur durch die Schwellung schon so eine Einschränkung verursacht
    wird?

  • Wenn durch die Schwellung Nerven gequetscht werden kann das durchaus sein, außerdem wird Sie noch Schmerzen von der OP haben. Es dauert lange bis sowas verheilt ist. Bei einem unserer Pferde wurde zuletzt eine Bein OP durchgeführt und da hat es auch sehr lange gedauert, bis Sie das Bein wieder richtig bewegen konnte.
    Wie gesagt, einfach dem Tier Zeit geben um die Verletzungen ausheilen zu können, denn erst dann kann man sehen wie es wirklich aussieht.
    In unserer Hundeschule die einmal die Woche bei uns auf dem Hof stattfindet ist auch eine Labradorhündin die einen Hüftbruch hinter sich hat. Sie kann das Bein noch nicht wieder richtig bewegen, aber hat sich anders arrangiert und ist ansonsten quietschfidel und tobt und spielt mit allen und freut sich ihres Lebens.
    Wenn also bei der OP alles gut verlaufen ist und sie gut auf die Physiotherapie anspricht, dann würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Drücke euch auf jeden Fall die Daumen.

    Hat deine Hündin auf dem Rücken einen Fellstreifen, der gegen die normale Haarrichtung gewachsen ist? Kann mir nach dem Bild eigentlich gar nicht vorstellen, dass Sie ein Mischling ist, vorallem nach der Kopfform, Körperbau und dem Fell (sieht zumindest auf dem Bild wie ein Kurzhaar aus) hätte ich gewetten, dass Sie ein Ridgeback ist.
    Das mit den Vermittlungsstellen kenne ich auch gut, meinen Hund habe ich von "Ridgeback in Not" und für die Ridgebackhilfe habe ich gerade einen Rüden in Pflege, der nach Ostern sein neues und endgültiges Zuhause bezieht nach 4 anderen Stellen.

    Aus dem Bender CS-Cartoon

    Zitat

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  • Da wünsch ich dir für deine Hündin gute besserung. Das sie auch das kranke Bein mit strecken konnte, ist doch ein gutes zeichen. Laß ihr zeit.
    Meine Westie-Hündin mußte ich 2006 Kastrieren lassen, sie hatte plötzlich hohes Fieber, bin sofort mit ihr zum Tierarzt. Er stellte eine schwere
    Gebärmuttervereiterung fest. Er führte sofort eine Not-OP durch.
    Das war ihre Rettung. Sie brauchte gut drei wochen, um wieder auf die
    Beine zu kommen. Ich genieße seitdem jeden Tag mit ihr. Sie wird am 17ten
    Oktober 17 Jahre alt.

    Mit deiner Hilfe und liebevoller pflege, wird sie wieder gesund.
    Ich drücke euch beide Daumen.

    Gruß Jacky

  • Zitat

    Original von Privateer5000
    Wenn durch die Schwellung Nerven gequetscht werden kann das durchaus sein, außerdem wird Sie noch Schmerzen von der OP haben. Es dauert lange bis sowas verheilt ist. Bei einem unserer Pferde wurde zuletzt eine Bein OP durchgeführt und da hat es auch sehr lange gedauert, bis Sie das Bein wieder richtig bewegen konnte.
    Wie gesagt, einfach dem Tier Zeit geben um die Verletzungen ausheilen zu können, denn erst dann kann man sehen wie es wirklich aussieht.

    Besten Dank für diese Infos! Alle um mich herum sind sehr optimistisch.
    Sie wird von der Besten Tierklinik im weiten Umkreis behandelt und alle
    sagen, sie sehen es positiv.. Ich muss das auch lernen..

    Zitat

    Original von Privateer5000

    In unserer Hundeschule die einmal die Woche bei uns auf dem Hof stattfindet ist auch eine Labradorhündin die einen Hüftbruch hinter sich hat. Sie kann das Bein noch nicht wieder richtig bewegen, aber hat sich anders arrangiert und ist ansonsten quietschfidel und tobt und spielt mit allen und freut sich ihres Lebens.

    Wie hat sie sich arrangiert? Das klingt drum sehr genau nach meinem
    Krankheitsbild.. (Beckendammbruch, Quetschungen..)

  • Sie schont das Bein und springt meist auf 3 Beinen rum. Man merkt aber, dass sie immer mehr versucht auf 4 Beinen zu laufen.
    Wie gesagt, es braucht alles seine Zeit.

    Aus dem Bender CS-Cartoon

    Zitat

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  • Schön zu hören, dass die Besitzer sie nicht aufgegeben habe! Ich möchte es
    eben auch so machen.. Auch wenn Sie vielleicht niemals mehr ganz gut laufen
    kann, solange sie glücklich ist lasse ich nicht zu das man sie einschläfert.
    Würdest du das "unterschreiben"?

  • Es kommt natürlich immer auf die Situation an. Wenn das Tier keine Schmerzen leidet und auch seinen Lebenswillen nicht verloren hat, dann ja. Wenn das Tier aber Schmerzen hat und dadurch so beeinträchtigt wird, dass es keinerlei Lebensqualität hat, dann muss man als Tierhalter auch die Konsequenz ziehen und es von seinen Leiden erlösen. Die meisten machen dies jedoch aus Egoismus nicht, aber das gehört eben auch dazu.
    In deinem Fall denke ich aber, dass man hiervon meilenweit entfernt ist.

    Aus dem Bender CS-Cartoon

    Zitat

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  • Noch was "Neues":

    Wir hatten gestern eine Dame angerufen, die angeblich aus Fotos von Hunden
    lesen kann, ob der Hund noch will oder nicht.. Und was er braucht..
    Ich glaube eigentlich gar nicht an sowas... Aber sie meinte tatsächlich viel
    gutes! Nun stehen enorm viele auf der Pro-Seite.. Das hilft sehr..

    Und Privateer: Danke nochmals für deine Worte! Du scheinst dich echt
    gut auszukennen mit Hunden! Daher bedeutet es mir viel!

    Und all alle anderen: Jeder der kann und mag, Daumen drücken hilft
    immer.. Ihr habt alle einen Gut bei mir!

  • Tut mir echt leid das mit deinen Hund,


    Unserer Hund ist jetztes jahr an Krebs gestorben , war sehr schlimm.


    wer einmal Hunde gehabt hat oder hat weiß wie es ist wenn sie krank sind oder dann nicht mehr da sind.


    Auch zu Kitt gehört einfach ein Hund dazu, wie ich finde.

    Alles gute für dein Hund.


    MFG Feueradler